Archiv für März 2010

Stadlabkommen

Nach seinen generalstabsmäßig geplanten Politikwerbemethoden wie den Diskriminierungen der indischen Gastarbeiter, den Diskriminierungen der polnischen Einwanderer, den Diskriminierungen anderer Religionen und nicht zuletzt den Möglichkeiten der “korruptionsähnlichen Audienz”, plant der J.R. von Ddorf seinen nächsten Coup. Die Bekämpfung von terroristischen Angriffen durch altdeutsches Liedgut. Mit Gassenhauern wie “Braun blüht der Enzian”, “Der Neger hat sein Kind gebissen”, “Polenmädchen”, “70 Jahr, graues Haar – weg damit!” oder “Ein bisschen Spaß muss sein” bläst die NRW-Union also zur nächsten Offensive.
Als nächster Schritt bleibt dann nur noch die Wiedereinführung von Aufstehen und Gruß zu Beginn eines jeden Schultages zur Rettung der Bildung in unseren Gefilden.

Natürlich darf hier kein Bündnis mit einer linksradikalen Aussteigerpartei die konservative Machtergreifung gefärden – so, dass diese kategorisch im Voraus ausgeschlossen werden kann.

“Es fehlt den Deutschen die Kenntnis der vierten und fünften Liedstrophe” (J.R.)

Die Deutschen, so ein nichtautorisierter Pressesprechen in geheimen Akten, die STRICKLEITER.NET zugespielt wurden, seien inzwischen sogar derart Leitmediums- und Modernitätsfixiert, dass alte Werte zunehmend in Vergessenheit gerieten und die erste Strophe des Deutschlandliedes, dem unsere Hymne entnommen wurde, gar nur noch in politisch verwerflichen Kreisen gesungen werde.

Quo vadis, Deutschland?

Schema f

Hier rauben sie uns das Licht, dort eine ganze Stunde – und unterm Strich sind wir doch alle nur Marionetten der Substanz, die sie uns in die Grippeimpfung mischen. Wir sind gelenkt durch subversive Werbemechanismen und unsere Identitäten sind völlig katalogisiert und dupliziert in allen Suchmaschinenimperien gespeichert.

An unseren Geldscheinen klebt das Blut des freien Willens und das Kokain der “da oben”. Sowohl metaphorisch, als auch tatsächlich. Und niemand bricht aus. Und die, die es tun, sind dann doch nur irre.

Und wieso das alles so problematisch ist? Weil ihr alle am falschen Ende sucht. Und ich auch.
Und: Wer mir bis hierhin alles geglaubt hat, ist einer von denen, die auch Hauptschulen als Problemfaktoren wahrnehmen und sie deswegen verbieten wollen. Danke.

Strauß

Du warst eben immer so einer und wirst es immer sein. Anstatt deine Augen für anderes zu öffnen hälst du dir einen Spiegel vors Gesicht und bist froh, wenn der traurige Clown seine Maske immer noch trägt. Und wenn du Angst hast, dass dir etwas Lehm aus dem Gesicht bröckeln könnte, steckst du deinen Kopf einfach in den nächsten Sand.

Anstatt Rechnungen zu lesen, legst du die Briefe ungeöffnet in den Papierkorb. Soll sich doch jemand anders darumkümmern.
Statt dich einer Herausforderung zu stellen, schießt du ängstlich Platzpatronen ab und bekommst es mit der Angst zu tun, wenn es jemand hört. Unerhört.

Du versteckst dich. Und du weißt es selbst nicht, weil du Angst hast, es zu erfahren.

RTL ist nicht Fernsehen.

“Satellite” ist eben nicht “Ein bisschen Frieden”. Und ein Raab ist kein Siegel.

Ein Urlaub ist kein Russell und ein Frühlingsmorgen ist kein Heiligabend. Ein Punk ist kein Mediziner. Und ein Medizinmann kein Arzt. Ein Tänzer ist kein Regenmacher. Und ein Didgeridoo ist kein Abwasserrohr. Eine Erdbeere ist keine Beere und eine Erdnuss keine Nuss.

Ein Koala ist kein Bär. Und eine Bar ist nicht McDonalds.